8. Mai "Tag der Befreiung"

8. Mai "Tag der Befreiung"

8. Mai "Tag der Befreiung"

# Neuigkeiten

8. Mai "Tag der Befreiung"

Gebt den Getöteten ihre Namen und somit ihre Würde zurück!       

Wenn wir uns an Verstorbene erinnern, ihrer gedenken, ist nahezu immer auch ihr Name in unseren Gedanken dabei. Der Name ist schließlich kein Zufall. Wir rufen uns gegenseitig mit dem Namen. Er stellt eine Beziehung dar.

In den Nachrichten hören wir nur: „Bei dem   Angriff kamen 1.000 Menschen zu Tode, darunter auch viele Kinder.“

Oder: „Es gab einen Unfall mit Verletzten und Toten.“ Die Namen kennen wir nicht. Es bleibt unpersönlich, weit weg.

In unserer Stadt, während des 2. Weltkrieges, gab es auch diese für uns namenlose Anzahl an Menschen, die gewaltsam zu Tode gekommen sind.
Ich denke an die Zwangsarbeiter. 

Wir haben bei einem ökumenischen Treffen beschlossen, stellvertretend einige Namen zu finden und sie am 8. Mai an der Gedenkstätte weiterzusagen.

Wir laden Sie und alle Interessierte ein, an dem Gedenken teilzunehmen. Übernehmen Sie gedanklich eine Patenschaft für einen Getöteten, eine Getötete, deren Namen Sie gehört haben. Unterstützen Sie die Idee, den unbekannten Menschen damals, sowie auch den für uns heute namenlosen Getöteten ihre Würde wiederzugeben. Sie sollen nicht vergessen sein.
Sie sollen uns mahnen.  

Wir schließen eine Bitte an.

Erinnern Sie sich persönlich, in Form von Texten o.ä. an einen oder eine der Zwangsarbeiter von damals? Kennen Sie Namen? Gibt es ein Anliegen, das Sie in diesem Zusammenhang weitersagen möchten?
Dann setzen Sie sich bitte bald mit mir in Verbindung.

Gerne unter der Mailadresse gabriele.engfer@evangelisch- in-oe.de

Eine Vorbereitungsgruppe wird Ihr Anliegen aufnehmen. Vielleicht möchten Sie ja auch Ihren Beitrag persönlich und vor Ort vorstellen. 

Gaby Engfer

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