„couragiert widerständig“
Vom 8. bis 18. November 2026 lädt die Ökumenische FriedensDekade dazu ein, sich mit Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen. Das diesjährige Motto lautet „couragiert widerständig“.
Viele Entwicklungen in unserer Zeit lösen Verunsicherung aus: Kriege und Aufrüstung, Angriffe auf demokratische Institutionen, gesellschaftliche Polarisierung, die Klimakrise und wachsende soziale Ungleichheit. Angesichts dieser Herausforderungen erscheint es oft einfacher, sich zurückzuziehen oder zu resignieren.
Das Motto der FriedensDekade setzt einen anderen Akzent. Es ermutigt dazu, nicht gleichgültig zu werden. Couragiert zu handeln bedeutet, für Menschenwürde, Demokratie und Frieden einzustehen – im Alltag, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Kirchengemeinde. Widerständig zu sein heißt, Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Gewalt nicht einfach hinzunehmen, sondern sich im Rahmen demokratischer Möglichkeiten für eine gerechtere und friedlichere Welt einzusetzen.
Die Ökumenische FriedensDekade wird seit 1980 von Kirchen und Friedensgruppen getragen.
Jedes Jahr gestalten tausende Menschen Friedensgebete, Gottesdienste, Diskussionsabende,
Konzerte und Aktionen vor Ort.