Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist der evangelischste unter den Gedenktagen im Kirchenjahr.

Das ganze Leben der Christen soll Buße sein, erklärte Martin Luther (1483-1546) in der ersten seiner legendären 95 Thesen über den Ablass von 1517. Moderne Theologen verstehen Buße vor allem als Zeichen der Wandlung: Das Überdenken eingefahrener Verhaltensweisen biete die Chance, das Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen wieder in Ordnung zu bringen.

 

Der Tag liegt jedes Jahr auf einem Mittwoch, genauer gesagt elf Tage vor dem ersten Advent . 

Um den Arbeitgeberanteil an der Pflegeversicherung auszugleichen, wurde der gesetzliche Feiertag 1995 in allen Bundesländern bis auf Sachsen ersatzlos gestrichen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst
am 18. November um 19:00 Uhr
in der Johanneskirche

Der Buß- und Bettag gestattet, dazuzulernen. Er erlaubt Veränderung. Die Einsicht, dass ich andere Möglichkeiten gehabt hätte als die, die Ich gewählt habe, schmerzt. Einzugestehen, dass ich Fehler mache, Ja fehlbar bin, kränkt das Selbstbewusstsein.
Im zweiten Schritt aber ist beides befreiend. Ich muss nicht festhalten an den eigenen
Versäumnissen und Fehlern und sie auf Dauer rechtfertigen. Ich darf aufhören mit dem, was mir oder anderen schadet. Ich kann meine Handlungsspielräume erweitern und mich entwickeln. Ich darf mich auf beglückende Weise zum Guten verändern.

TINA WILLMS

Weitere Hinweise zum Feiertag finden Sie z.B. hier: