Das Ehrenamt ist auch für unsere Gemeinde von entscheidender Bedeutung.
Ohne die vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden könnten die meisten der vielfältigen Angebote gar nicht stattfinden. Die Gemeindeleitung ist deshalb sehr froh über ein buntes und vielschichtiges Engagement hier vor Ort.

Wir danken den vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden für ihre vielfältigen Ideen, ihren oft hohen zeitlichen Einsatz und die dadurch entstehende Qualität der Angebote. Gemeinde lebt vom Miteinander und gemeinsamen Gestalten.

7 Gründe, warum ehrenamtliches Engagement glücklich macht

 

1.   Helfen macht einfach Spaß – und Spaß macht glücklich!

Dass Helfen glücklich und zufrieden macht, hat die Glücksforschung längst wissenschaftlich nachgewiesen.
Und tatsächlich ist es so simpel, wie es klingt: Helfen macht glücklich!

Warum? Weil wir meistens eine direkte Rückmeldung auf unser Handeln bekommen.
Das kann ein Lächeln, eine Geste oder ein Wort sein. Wenn man jemandem hilft und dieser sich dafür bedankt, dann ist das die höchste Bewertung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit. Es macht stolz und es macht Spaß, sich auch mal um andere zu kümmern. Sich für andere einzusetzen. Wer andere Menschen glücklich machen kann, der kann auch selbst viel leichter glücklich sein.

 

2. Ehrenamtliches Engagement stiftet Sinn, Selbstbestimmung und Halt.

Wer sich neben dem Job und dem Familien-Alltag freiwillig betätigt, der ist ganz bestimmt auf der Suche nach Sinn und Selbstbestimmung. Denn bei der ehrenamtlichen und freiwilligen Arbeit geht es zunächst einmal darum, etwas zu tun, das man sich selbst auferlegt. Man bewegt sich ja nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern auf freiwilligem Terrain. Das ist ein grundlegender Unterschied. Klar, man könnte die freie Zeit auch einsam und auf der heimischen Couch verbringen. Aber die ehrenamtliche Tätigkeit gibt einem etwas, das einem das Nachmittagsprogramm im Fernsehen nicht geben kann: Man bekommt eine sinnvolle Aufgabe, von der man weiß, dass sie wichtig ist. Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und seine Zeit nicht zu „verschwenden“, kann einem ungemeinen Halt geben.

 

3.  Ehrenamtliches Engagement stärkt das Gemeinschaftsgefühl und weckt den Teamgeist

Wer sich mit anderen Menschen verabredet, um gemeinsam etwas zu (er)schaffen, der ist Teil einer Gemeinschaft. Trifft sich diese Gemeinschaft öfter, gewinnt sie an Stärke.

Eine tolle Gemeinschaft zu erfahren, neue Menschen kennen zu lernen und vielleicht sogar Freundschaften fürs Leben zu schließen, ist für viele der primäre Grund, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Sich in einer Gemeinschaft näher zu kommen, gibt einem das Gefühl, dass man gemeinsam etwas bewegen kann in dieser Welt. Dabei ist es gar nicht immer so einfach, sich in eine bereits bestehende oder neu gegründete Gemeinschaft einzugliedern. Hier ist definitiv Teamgeist gefragt! Aufgaben teilen, sich auf den anderen verlassen können, selbst verlässlich sein… Teamgeist zu spüren ist definitiv eine Erfahrung, die glücklich machen kann.

 

4.  Ehrenamtliches Engagement stärkt das Selbstbewusstsein.

Eines muss man im Ehrenamt ganz bestimmt können: Auf andere zu gehen!
Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Besonders dann nicht, wenn man von Natur aus ein sehr introvertierter Mensch ist. Soziales Engagement hilft uns dabei, unser Selbstwertgefühl zu verbessern.
Und dadurch nimmt das Selbstbewusstsein ganz automatisch zu.
Wenn wir wissen, dass wir gebraucht werden und etwas gut gemacht haben, dann fühlen wir uns gebraucht und sicher. Genau diese Sicherheit strahlen wir dann auch aus.

 

5.  Ehrenamtliches Engagement verbessert unsere sozialen Kompetenzen.

Im Ehrenamt muss man sich täglich mit Konflikten vieler Arten herumschlagen. Denn genau wie im beruflichen Leben, kann es auch hier zu sozialen Konflikten kommen. In solchen Situationen diplomatisch zu reagieren, ist eine Fähigkeit, die uns im Leben oft weiterbringen wird. In einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben wir die Chance, genau diese Kompetenz zu fördern und täglich anzuwenden.

 

6. Sich aktiv in der Welt zu engagieren, macht glücklich.

Die Zeit vergeht. Ob wir wollen oder nicht. Sie vergeht. Und die Welt dreht sich Stunde um Stunde ein Stückchen weiter. Ich finde das Gefühl der dauerhaften Passivität ganz schrecklich, kaum auszuhalten. Hingegen macht es mich wirklich glücklich, wenn ich mich aktiv für etwas einsetzen kann. Wenn ich das Gefühl habe, dass meine Arbeit die Welt wieder ein kleines bisschen besser und lebenswerter macht.

 

7. Wer viel gibt, der bekommt auch viel zurück.

Wer viel gibt, bekommt viel zurück. Eine einfache Gleichung, die jedoch absolut nichts mit materiellen Gütern zu tun hat. Ich gebe viel Zeit und Kraft in ehrenamtliche Projekte, doch ohne dafür Bezahlung oder materielle Gegenwerte zu bekommen. Und ganz ehrlich? Ich find’s gut so. Denn das, was ich zurückbekomme, ist so viel wertvoller als Geld: Ein Lächeln, Erfahrung, Wissen, soziale Kompetenzen und einfach das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Das stimmt zufrieden. Das gibt Sinn. Das macht mich einfach glücklich.  🙂

 

Aus: https://www.buhl.de/meinverein/7-gruende-warum-ehrenamtliches-engagement-gluecklich-macht/

(die Seite ist nicht mehr online)